Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis
Vorpommern-Greifswald
Einwohner
60.071
Höhe
5 m ü. NN
Kfz-Zeichen
HGW

Pollenflug Greifswald heute aktuell

Region: Harz

Birke Esche

Analyse der aktuellen Pollenbelastung

Für Allergiker in Greifswald ist am heutigen 21.04.2026 besondere Aufmerksamkeit geboten. Die Pollenbelastung wird aktuell maßgeblich durch Esche bestimmt, deren Konzentration als gering-mittel eingestuft wird. Auch die Pollen von Birke tragen zur Belastung bei. Die Kombination dieser Faktoren führt zu einem für Heuschnupfen-Patienten anspruchsvollen Tag.

Welche Pollen fliegen heute in Greifswald?

Hohe Belastung: Birke

Mittlere Belastung: Esche

3-Tage-Prognose für Greifswald

Intensitätsverlauf für heute, morgen und übermorgen — inkl. Trendbalken rechts.

Graeser
Heute:
Keine
Morgen:
Keine
Übermorgen:
Keine
Erle
Heute:
Keine
Morgen:
Keine
Übermorgen:
Keine
Birke
Heute:
Hoch
Morgen:
Hoch
Übermorgen:
Mittel-hohe
Esche
Heute:
Gering-mittel
Morgen:
Gering-mittel
Übermorgen:
Gering
Hasel
Heute:
Keine
Morgen:
Keine
Übermorgen:
Keine
Ambrosia
Heute:
Keine
Morgen:
Keine
Übermorgen:
Keine
Roggen
Heute:
Keine
Morgen:
Keine
Übermorgen:
Keine
Beifuss
Heute:
Keine
Morgen:
Keine
Übermorgen:
Keine

Tipp des Tages für Greifswald

Eschenpollen treten oft vor dem Laubaustrieb auf und können starke Reaktionen auslösen. Halten Sie beim Autofahren die Fenster geschlossen und nutzen Sie den Pollenfilter.

Trend & Prognose der Pollenbelastung in Greifswald

Für eine gute Planung als Allergiker aus Greifswald in Deutschland ist nicht nur die heutige Situation entscheidend, sondern auch die Entwicklung der Pollen-Belastung in den nächsten Tagen. Unsere Trend-Prognose für das aktuelle Pollenjahr 2026 gibt Ihnen einen wichtigen Anhaltspunkt, ob sich die Situation entspannt oder verschärft.

Die Belastungssituation bleibt für die wichtigsten Pollenarten morgen voraussichtlich stabil.

Pollenkalender für Greifswald 2026

So verteilt sich die Pollensaison über das Jahr — typische Hauptflug-Zeiten der wichtigsten Pollenarten in Greifswald. Die Farbintensität zeigt die typische Belastungsstärke. Tagesaktuelle Werte finden Sie oben in der 3-Tage-Prognose.

Intensität: kein Flug Vorlauf gering mittel Hauptflug
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Hasel
Erle
Esche
Birke
Gräser
Roggen
Beifuß
Ambrosia

Details und Hintergründe zur Pollenbelastung in Greifswald

Aktuell relevante Pollenarten

Birke (*Betula*): Die Birke ist einer der bekanntesten und stärksten Verursacher von Heuschnupfen in Deutschland. Ihre Hauptblütezeit ist von März bis Mai. Die hohe Konzentration ihrer Pollen macht sie für Allergiker besonders problematisch.
Esche (*Fraxinus excelsior*): Die Esche gehört zu den Ölbaumgewächsen und ihre Pollen weisen eine hohe Allergenität auf. Die Blütezeit ist meist im April und Mai, oft noch vor dem Austrieb der Blätter.

Pollenbelastungs-Risiken in Vorpommern-Greifswald

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern ist geprägt von einer flachen bis leicht welligen Küsten- und Seenlandschaft mit Waldgebieten, Flussniederungen und Abschnitten an der Ostsee sowie im Umland von Greifswald. Pollenrelevant sind vor allem Laub- und Mischwälder mit Birke, Erle und Hasel sowie Gräser auf Wiesen, an Feldrändern und in offenen Landschaften. Die Nähe zur Küste kann das Mikroklima durch Wind und oft wechselhafte Luftmassen beeinflussen, während feuchte Niederungen und geschützte Lagen den örtlichen Pollenflug unterschiedlich stark wirken lassen.

Pollenflug für Greifswald heute

Wissenswertes für Allergiker in Greifswald

Geografische Einflüsse auf den Pollenflug in Greifswald

Greifswald liegt im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns im Landkreis Vorpommern-Greifswald, nur etwa 5 m über dem Meeresspiegel und auf 54.08333333°N, 13.38333333°O. Die Lage in Küstennähe und die geringe Höhenlage prägen den Pollenflug deutlich: In windreichen Phasen werden Pollen schnell über größere Entfernungen verfrachtet, während ruhige, feuchte Tage die Belastung lokal eher dämpfen können. Für Allergiker ist deshalb nicht nur die Jahreszeit, sondern auch die jeweilige Wetterlage entscheidend.

Das maritime Klima der Region kann den Beginn einzelner Blühphasen verschieben oder verlängern. Milde Winter führen häufig dazu, dass Hasel und Erle früher starten, während kühle Nord- und Ostwindlagen die Freisetzung bremsen können. Gleichzeitig begünstigen trockene, sonnige Frühjahrs- und Frühsommertage eine stärkere Pollenkonzentration in der Luft. In einer Stadt mit rund 60.071 Einwohnern ist die Belastung zudem nicht nur vom Umland, sondern auch von innerstädtischem Grün, Gärten und begrünten Randbereichen abhängig.

Greifswald liegt in einer Region, in der sowohl offene Landschaften als auch Siedlungsbereiche ineinandergreifen. Dadurch gelangen Pollen aus dem Umland leicht in die Stadt, besonders an warmen Tagen mit kräftigem Luftaustausch. Für Betroffene bedeutet das: Auch wenn die direkte Umgebung einer Wohnung wenig Bäume oder Wiesen hat, kann die gemessene oder spürbare Belastung dennoch hoch sein, weil Pollen über weite Strecken transportiert werden.

Typischer saisonaler Pollenkalender für Greifswald

Der Pollenkalender in Greifswald folgt grundsätzlich dem Muster Norddeutschlands, wird aber durch das Küstenklima etwas geglättet. Hasel und Erle treten typischerweise von Januar bis März auf. In milden Wintern kann die Saison früher beginnen, in kühleren Phasen später anziehen. Für empfindliche Personen ist gerade der Spätwinter oft der erste Zeitraum mit Beschwerden wie juckenden Augen, Niesen oder einer laufenden Nase.

Die Birke ist meist von April bis Mai die zentrale Belastung im Frühling. An sonnigen, trockenen Tagen kann die Pollenkonzentration deutlich ansteigen, während Regen die Luft vorübergehend entlastet. Ab Mai bis in den August hinein folgen Gräserpollen als häufige Hauptursache für Beschwerden im Frühsommer und Hochsommer. Besonders nach längeren Trockenphasen können Wiesen, Böschungen und andere offene Flächen die Belastung erhöhen.

Beifuß und vereinzelt auch Ambrosia spielen von Juli bis September eine Rolle, wobei Beifuß in Deutschland deutlich verbreiteter ist. Ambrosia tritt eher punktuell auf, kann aber selbst in kleinen Beständen starke Symptome auslösen. Für Greifswald bedeutet das: Auch im Spätsommer ist die Pollensaison noch nicht vorbei, und windige Tage können die Belastung aus dem Umland in die Stadt tragen. Wer auf mehrere Pollenarten reagiert, erlebt daher oft eine lange Saison vom Spätwinter bis in den Herbst.

Praktische Alltagstipps für Allergiker in Greifswald

In Greifswald ist Stoßlüften am Abend oft sinnvoller als tagsüber, weil die Pollenbelastung im Verlauf des Tages je nach Wetter schwanken kann. Besonders nach trockenen, sonnigen Stunden kann die Luft draußen stärker belastet sein als in den Abendstunden. Wenn möglich, lüften Sie kurz und gezielt statt dauerhaft mit gekipptem Fenster, damit weniger Pollen in Schlaf- und Wohnräume gelangen.

Wäsche sollte während der Pollensaison nicht im Freien trocknen, da sich Pollen auf Textilien absetzen und dann in die Wohnung getragen werden können. Auch im Haushalt helfen HEPA-Filter, insbesondere in Schlafzimmern oder Arbeitsräumen, um die Partikelbelastung zu senken. Im Auto kann ein Pollenfilter die Innenraumluft merklich verbessern; wichtig ist, dass er regelmäßig gewartet oder gewechselt wird.

Für die Region an der Ostseeküste sind Wetterwechsel besonders relevant. Trockene, windige Tage erhöhen oft die Pollenkonzentration, während Regen kurzfristig entlasten kann. Nach einem Regenschauer kann es jedoch bei anschließendem Wind rasch wieder zu Belastung kommen. Deshalb ist es sinnvoll, Spaziergänge, Sport im Freien oder längere Wege möglichst an regenreichen oder pollenärmeren Tageszeiten zu planen, wenn Sie stark auf Pollen reagieren.

Pollen-Hotspots in Greifswald & gezielte Empfehlungen

Hotspots entstehen überall dort, wo viele pollenreiche Gehölze, Grünflächen oder offene Wiesenflächen zusammentreffen. In Greifswald können das vor allem größere Parkanlagen, begrünte Wohngebiete, Randlagen mit Bäumen sowie Wege entlang von Grünstreifen sein. Auch Standorte mit vielen Birken, Gräsern oder spätblühendem Beifuß können lokal spürbar stärkere Beschwerden auslösen. Wer seine persönlichen Auslöser kennt, profitiert davon, solche Bereiche an belastungsstarken Tagen möglichst zu meiden.

Besonders geeignet sind oft Wege durch dichter bebaute Stadtbereiche, wenn Sie empfindlich auf Gräser- oder Baumpollen reagieren, weil dort die direkte Exposition teils geringer ist als auf offenen Flächen. Auf Spaziergängen können windarme Zeiten nach Niederschlag günstiger sein als sonnige Nachmittage. In der Nähe von stark begrünten Bereichen ist es ratsam, Sonnenbrille zu tragen und die Aufenthaltsdauer bei hoher Belastung zu begrenzen.

Wenn Sie Ihre Beschwerden besser einordnen möchten, hilft ein Blick in einen aktuellen Pollen-Ratgeber mit Informationen zu saisonalen Auslösern, Vorbeugung und Alltagshilfen. Für Greifswald ist besonders wichtig, die Kombination aus Küstenlage, Wind und wechselhaftem Wetter zu berücksichtigen. So lassen sich Außenaktivitäten, Lüftungszeiten und der Schutz im Alltag gezielter an die jeweilige Pollensituation anpassen.

Heuschnupfen in Greifswald: was Sie wissen sollten

Heuschnupfen ist die häufigste Allergie-Form bei Erwachsenen — und nimmt seit Jahren zu. Wer in Greifswald betroffen ist, sollte den tagesaktuellen Pollenflug regelmäßig prüfen, denn die Belastung schwankt stark je nach Wetter, Windrichtung und Pollensaison-Phase.

Heute ist Esche die Hauptbelastung in Greifswald — vertiefende Infos finden Sie im Ratgeber-Artikel zur Eschenpollen-Allergie.

Tiefer eintauchen in das Thema Heuschnupfen

Im Pollenflug-Ratgeber finden Sie 18 ausführliche Artikel zu Symptomen, Kreuzallergien und Schutz-Maßnahmen für Wohnung, Auto und Alltag.

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